Eröffnung der Wanderausstellung "Deutsche in der Ukraine"

Donnerstag, 30. Januar, Beginn: 19 Uhr (18 Uhr öffentliche Führung)
Eröffnung der Wanderausstellung - DEUTSCHE IN DER UKRAINE: GESCHICHTE UND KULTUR
Einführung: Dr. Dr. Alfred Eisfeld
In Kooperation mit dem Rat der Deutschen der Ukraine
Am, Eintritt: € 2,50

Das Territorium der Ukraine war seit alters her ein Raum, in dem unterschiedliche Völker und Kulturen aufeinandertrafen und friedlich zusammenlebten. Die wirtschaftlichen und kulturellen Zentren wie Kiew, Lemberg oder Odessa zogen Kaufleute und Industrielle an, der Dienst für die ukrainischen Fürsten und später die russischen Zaren versprach vielfältige Karrieremöglichkeiten. Ukrainische und deutsche Adelsdynastien waren seit Jahrhunderten mit einander verflochten. Schließlich wurden deutsche Siedler angeworben mehrheitlich in Gebieten der heutigen Ukraine von Wolhynien im Norden bis auf die Krim im Süden angesiedelt, wo sie über Generationen Seite an Seite mit Ukrainern, Polen, Krimtataren und Juden lebten.

Mit der Ausstellung „Deutsche in der Ukraine: Geschichte und Kultur“ präsentiert das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte ab dem 30. Januar bis zum 29. Februar die vielfältige Geschichte des Zusammenlebens von Deutschen und Ukrainern zwischen dem zehnten und dem zwanzigsten Jahrhundert. Diese Ausstellung entstand auf Initiative des Rates der Deutschen der Ukraine und wurde von Alfred Eisfeld konzipiert und umgesetzt. Der Göttinger Historiker wird zur Eröffnung einen einführenden Vortrag halten.

Vor dem Vortrag wird um 18 Uhr eine öffentliche Führung für Interessierte angeboten.

Rückfragen gerne an:
Kulturreferat für Russlanddeutsche
Mobil. 0162 - 3462913 | Telefon. 05231 – 921694
Email: e.warkentin@russlanddeutsche.de

Alles Beste wünscht
Heinrich Wiens